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Warum deine Erfahrung online unsichtbar bleibt.Und wie du das änderst.

Katharina EckmairOktober 20266 Minuten Lesezeit

Im Unternehmen hat die Marke für dich gesprochen

Solange du angestellt warst, hat die Marke deines Arbeitgebers vieles für dich erledigt. Visitenkarte, Website, Ruf: Wenn du angerufen hast, wussten die Menschen, mit wem sie es zu tun haben.

Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit fällt dieser Rahmen weg. Deine Erfahrung ist dieselbe, aber online ist sie plötzlich kaum zu finden. Wer deinen Namen googelt, sieht vielleicht ein altes Profil, ein Foto vom Firmenevent und sonst wenig. Für jemanden, der dich noch nicht kennt, ist das zu wenig, um Vertrauen zu fassen.

Drei Gründe, warum Erfahrung online verpufft

Erstens: Sie wird wie ein Lebenslauf beschrieben. Stationen und Jobtitel sagen wenig darüber aus, was du für Kund:innen bewirkst.

Zweitens: Sie ist verstreut. LinkedIn erzählt etwas anderes als die Website, das Google-Unternehmensprofil fehlt, die Fotos passen nicht zusammen. Jeder Kanal für sich ist in Ordnung, gemeinsam ergeben sie kein klares Bild.

Drittens: Sie ist für Suchmaschinen und KI nicht lesbar. Ohne klares Thema, das sich durch deine Website und deine Profile zieht, wirst du weder bei Google gefunden noch von ChatGPT und anderen KI-Suchmaschinen empfohlen.

So wird deine Erfahrung sichtbar

Übersetze Stationen in Ergebnisse. Statt „15 Jahre Vertriebsleitung“ schreibst du, was sich durch dich verändert hat und wobei du heute hilfst.

Wähle ein Thema, das man mit dir verbindet. Je klarer du positioniert bist, desto leichter können andere dich weiterempfehlen.

Zeig dein Gesicht. Professionelle, natürliche Fotos schaffen Vertrauen, noch bevor jemand ein Wort gelesen hat.

Sorge für einen einheitlichen Auftritt. Website, LinkedIn-Profil und Google-Unternehmensprofil sollten dieselbe Geschichte erzählen, in denselben Farben und mit derselben Kernbotschaft.

Wer so viel Fachwissen mitbringt, darf, soll und muss das auch zeigen. Menschen, die dich buchen, wollen echte Beweise, dass sie die richtige Entscheidung treffen.
Katharina EckmairKatharina EckmairGründerin KATALYZER

Auch möglich, solange du noch angestellt bist

Viele bereiten ihren Auftritt vor, während sie noch im Unternehmen sind. Das geht gut: Positionierung, Texte, Fotos und Website lassen sich im Hintergrund vorbereiten und erst dann veröffentlichen, wenn du so weit bist. Für mich ist eine Vertraulichkeitsvereinbarung selbstverständlich.

Der Selbsttest in 10 Minuten

Stell dir vor, eine potenzielle Kundin hört deinen Namen zum ersten Mal und sucht dich online. Was findet sie?

  1. Google deinen Namen: Findest du auf der ersten Seite eine eigene Website?
  2. Passt dein LinkedIn-Profil zu dem, was du heute anbietest?
  3. Hast du ein Google-Unternehmensprofil mit aktuellen Fotos und Bewertungen?
  4. Gibt es aktuelle, professionelle Fotos von dir?
  5. Frag ChatGPT nach Expert:innen für dein Thema in deiner Region: Wirst du genannt?

Häufige Fragen

Lass uns deine Erfahrung sichtbar machen.

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns gemeinsam deinen aktuellen Auftritt an. 30 Minuten, online, telefonisch oder persönlich in der Region Wels.